Reisestress? Reden hilft

Reisestress hat vielen Formen. Er kann positiv, aber auch negativ sein. Ich möchte Ihnen zunächst aber erst mal kurz definieren, was ich mit meinem Wort Reisestress meine. Sonst denken Sie noch, was ist denn das für ein doofes Wort. Da kann ich mir ja gar nichts drunter vorstellen…
Ich meine damit Unbehagen, das ensteht, wenn man an die nächste (Geschäfts)Reise denkt. Ausgelöst durch die mediale Berichterstattung nach Terroranschlägen. Obwohl die meisten Menschen wissen, dass unsere Sicherheitsbehörden hervorragend arbeiten und die Wahrscheinlichkeit Opfer von Anschlägen zu werden eher gering ist, reisen doch viele Menschen mmit einem unguten Gefühl. Und das sollte man nicht ignorieren. Deshalb habe ich mich entschlossen, Ihnen einen Tipp zu geben, wie man im Kollegen- oder auch im Freundeskreis einfach mal so ins Gespräch kommen kann.

Im vorherigen Beitrag habe ich über Ängste geschrieben, die ernst genommen werden sollten. Jetzt möchte ich Ihnen einen praktischen Tipp geben, wie man ungezwungen über Emotionen sprechen kann.
Das Wichtigste zu erst: Sie müssen keine psychologische Auslbildung haben, um über Emtionen zu sprechen.
Ich lege mal folgendes zu Grunde: Eine Abteilung entsendet regelmäßig Personal. Alle Beteiligten dieser Entsendung: Entsandte, Organisatoren und Personalverantwortliche arbeiten räumlich zusammen und sind gerade vor Ort.

Gemeinsam zu Mittag essen

Alles fängt mit einer Pizza an. Natürlich muss jemand die Initiative ergreifen. Damit meine ich nicht nur beim Pizza bestellen, sondern auch bei der Idee, sich einfach mal bei einer Pizza hinzusetzen und über die Ängste und Nöte aller Beteiligten zu sprechen, die mit dem Thema Entsenung bzw. Travel Management befasst sind.

Das Ziel: der Austausch von Gedanken und Emotionen, wenn man an zukünftige Reisen / Entsendungen denkt.

Um diese Gesprächsrunde zu moderieren, stellen kann man zwei Fragen, die auf ein FlipChart Papier geschrieben werden:

  1. Was hat mich am meisten bewegt als ich von der Nachricht erfahren habe?
  2. Was wünsche ich mir von meinem Arbeitgeber als Vorbereitung auf meine nächste Geschäftsreise?

Man kann beide Fragen zur gleichen Zeit aufschreiben und behandeln oder man wartet mit der zweiten Frage noch. Wichtig ist, dass der Vorgesetzte beginnt und dass niemand zum Reden gezwungen wird. Das schenkt Vertrauen.
Eine zweite Variante sind auch Karten, auf die jeder zuvor seine Ängste anonym aufgeschrieben und eingereicht hat. Diese können dann gemeinschaftlich besprochen werden.

Guten Appetit, nette Gespräche und viel Erfolg.  Sollten Sie feststellen, dass Sie Handlungsbedarf haben, schreiben oder rufen Sie uns gerne an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü