Entsendesicherheit als Bündnislösung

Jetzt möchte ich auf meine Idee hinweisen, von der ich bei jeder Gelgenheit rede. Meiner Meinung nach liegt sie auf der Hand, wird aber viel zu selten umgesetzt. Im Kern geht es um die Vernetzung von westlichen Unternehmen, die sich an einem Standort  im Ausland (Bsp. Kairo) befinden. Warum wähle ich Kairo: weil dort ca. 80 deutsche Unternehmen ansässig sind.

Was ich Ihnen jetzt sagen möchte: Es geht mir darum, dass sich alle Entsandten (und deren Familien) besser wahrgenommen und umsorgt fühlen, wenn sie eine Ansprechpartner für Notfälle vor Ort hätten. Wir nennen ihn mal Notfallmanager! Das schöne an dieser Idee ist, dass die besagten Unternehmen sich diese Dienstleistung finanziell teilen könnten.

Diesen Notfallmanager kann man sich am besten wie einen touristischen Reiseleiter im Pauschalurlaub vorstellen.  Während der klassische Reiseleiter einmal in der Woche ins Hotel kommt um Ausflugtipps zugeben, reist der Notfallmanager in der Region von Unternehmen zu Unternehmen und hält die Entsandten dabei über tagesaktuelle Entwicklungen in der Region auf dem Laufenden. Damit ist er der erste Ansprechpartner, wenn es um Fragen der Sicherheit geht.

Auch der Aufbau eines Präventions- und Reaktionskonzeptes für Notlagen, welches unternehmensübergreifend ist, sollte durch den Notfallmanager implementiert werden. Um finanzielle Ressourcen zu schonen, sollten sich mehrere Unternehmen in einer Region darauf verständigen, gemeinsam die Dienstleistung eines Notfallmanagers in Anspruch zu nehmen. Dadurch kann ein kostengünstiges und effizientes Sicherheitskonzept entstehen. Alternativ kann man auch einen Mitarbeiter weiter qualifizieren. Aber ganz ehrlich, diese Aufgabe ist nicht als Nebenaufgabe geeignet.

 

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